Im Herbst verändert sich beim Training zu Hause vor allem eines: die Temperatur im Raum. Während im Sommer der Übergang von Alltagskleidung zur Trainingswäsche fast beiläufig passiert, wird er in einer kühlen Wohnung zur spürbaren Hürde. Genauso unangenehm ist der Moment nach der Einheit, wenn feuchte Wäsche in einem kühlen Raum schnell auskühlt. Beide Probleme lassen sich mit einem einfachen Schichtprinzip lösen, das keine zusätzliche Ausstattung braucht. Dieser Artikel beschreibt, wie sich Kleidung vor, während und nach der Einheit sinnvoll aufbaut, welche Teile bereitliegen sollten und wie sich der Ablauf im Herbst insgesamt angenehmer gestalten lässt.
Vor der Einheit: warm zum Trainingsplatz
Der erste Moment, in dem Kälte auffällt, ist direkt nach dem Umziehen. Trainingswäsche liegt eng an und wärmt allein nicht besonders, weshalb der Weg zum Trainingsplatz in einer kühlen Wohnung ungemütlich sein kann. Die einfachste Lösung ist eine zusätzliche Schicht über der Trainingswäsche, etwa ein weiter Pullover oder eine Jacke. Diese Schicht wird erst kurz vor dem Beginn abgelegt und liegt danach griffbereit. Auch Socken sind im Herbst angenehmer als barfuß, besonders auf kühlen Böden. Sinnvoll ist außerdem, den Raum vor dem Umziehen kurz zu heizen, statt während der Einheit zu frieren. Wer eine Mobility-Sequenz vorschaltet, wird ohnehin nach wenigen Minuten wärmer. Wichtig ist, die zusätzliche Schicht nicht erst zu suchen, sondern sie mit der Trainingswäsche zusammen bereitzulegen. Damit besteht der Ablauf aus einem einzigen Griff.
Während der Einheit: möglichst wenig Schichten
Während der Einheit selbst gilt der umgekehrte Grundsatz: möglichst wenig zusätzliche Schichten. Ein weiter Pullover über der Trainingswäsche stört die Bewegung und rutscht ständig. Sinnvoller ist, kurz vor Beginn abzulegen und stattdessen den Raum angenehm zu temperieren. Wer trotzdem friert, kann die ersten Minuten mit etwas mehr Bewegung beginnen, statt eine Schicht zu behalten. Bei EMS-Wäsche ist ein glattes, faltenfreies Stoffbild ohnehin wichtiger als zusätzliche Wärme. Socken können während der Einheit anbleiben, sofern der Untergrund rutschfest ist. Ein Handtuch in Reichweite ist auch im Herbst sinnvoll, weil Feuchtigkeit unabhängig von der Jahreszeit entsteht. Wer merkt, dass der Raum dauerhaft zu kühl ist, sollte die Trainingszeit oder den Raum wechseln. Frieren während der Einheit ist der häufigste Grund, warum Herbstroutinen abbrechen.
Nach der Einheit: schneller Wechsel
Der kritischste Moment im Herbst ist die Zeit direkt nach der Einheit. Die Wäsche ist feucht, der Körper kühlt ab, und in einem kühlen Raum wird das schnell unangenehm. Deshalb sollte trockene Kleidung schon vorher bereitliegen, idealerweise am selben Ort wie die Trainingswäsche. Der Wechsel sollte zügig erfolgen und nicht erst nach dem Aufräumen. Wer duschen möchte, macht das direkt im Anschluss und zieht sich danach an. Die feuchte Wäsche kommt sofort auf den Bügel oder in den Wetbag, damit sie nicht liegen bleibt. Ein warmes Getränk nach dem Wechsel ist für viele ein angenehmer Abschluss. Wichtig ist, den Ablauf so kurz wie möglich zu halten, damit keine Auskühlphase entsteht. Details dazu stehen im Beitrag zum schnellen Wechsel in trockene Kleidung.
Welche Teile im Herbst bereitliegen sollten
Für eine reibungslose Herbstroutine reicht eine kurze Liste an zusätzlichen Teilen. Dazu gehört eine warme Schicht für vor und nach der Einheit, etwa ein Pullover oder eine Fleecejacke. Ebenso gehören Socken dazu, die im Herbst auf kühlen Böden deutlich angenehmer sind. Ein zweites Handtuch kann nützlich sein, wenn direkt nach der Einheit geduscht wird. Die trockene Wechselkleidung sollte vollständig bereitliegen, also inklusive Unterwäsche und Socken. Wer abends trainiert, kann direkt in bequeme Abendkleidung wechseln, was den Übergang angenehmer macht. Alle diese Teile gehören an einen Ort, damit nach der Einheit nichts gesucht werden muss. Das dauert bei der Vorbereitung eine Minute länger und spart nach der Einheit fünf. Gerade im Herbst zahlt sich das besonders aus.
Den Raum in die Planung einbeziehen
Kleidung ist nur ein Teil der Lösung; der Raum selbst spielt eine ebenso große Rolle. Ein kurz vorgeheizter Raum macht jede zusätzliche Schicht überflüssig. Gelüftet wird im Herbst besser vor der Einheit als währenddessen, weil Zugluft unangenehm ist. Der Trainingsplatz sollte nicht direkt neben einem Fenster oder einer Außentür liegen. Ein Teppich oder eine Matte isoliert gegen kalte Böden spürbar. Auch die Lichtsituation gehört dazu, weil warmes Licht den Raum gemütlicher wirken lässt. Wer mehrere Räume zur Auswahl hat, verlegt die Einheit im Herbst in den wärmsten. Diese Anpassungen kosten nichts und verändern das Trainingsgefühl deutlich. Zusammen mit dem Schichtprinzip decken sie die meisten Herbstprobleme ab. Wie die Routine insgesamt aussieht, beschreibt der Beitrag zu Home-EMS im Herbst.
Damit der Start auch an kühlen Tagen angenehm bleibt, hilft weich sitzende Wäsche. Die Cotana EMS-Wäsche lässt sich hier prüfen:
Fazit
Im Herbst entscheidet die Kleidung vor und nach der Einheit stärker über das Wohlbefinden als die Einheit selbst. Vor dem Training hilft eine zusätzliche warme Schicht über der Trainingswäsche, die erst kurz vor Beginn abgelegt wird. Während der Einheit sind möglichst wenige Schichten sinnvoll, weil weite Kleidung die Bewegung stört und verrutscht. Der kritischste Moment ist danach: Trockene Wechselkleidung sollte vollständig bereitliegen, damit der Wechsel zügig erfolgt. Ergänzend sorgen ein kurz vorgeheizter Raum, Lüften vor statt während der Einheit und eine isolierende Matte für angenehme Bedingungen. Wer alle Teile an einem Ort sammelt, spart nach der Einheit mehrere Minuten und vermeidet das Auskühlen.